Merkblatt für die forstliche Förderung

Die Bayerische Forstverwaltung fördert Sie finanziell beim Umbau Ihrer Wälder in stabile klimatolerante Mischbestände. Geldmittel können nur nach ordnungsgemäßer Ausführung und Einhaltung der vorgegebenen Rahmenbedingungen ausbezahlt werden.

Hinweise zu Ablauf und Verfahren in der forstlichen Förderung

  • Lassen Sie sich ausführlich von Ihrem zuständigen Förster kostenlos beraten und förderfähige Varianten vergleichen
  • Beginnen Sie Ihre Maßnahmen erst nach dem Erhalt des Bewilligungsbescheids
    • Dieser wird Ihnen vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Straubing, zugeschickt. Eine Bestellung von Forstpflanzen ist nur dann vorher erlaubt, wenn sie auf Grundlage eines festgesetzten Arbeits- und Kulturplanes erfolgt. Das Einbringen der Pflanzen in den Boden gilt in jedem Fall als Maßnahmenbeginn.
  • Führen Sie die Maßnahmen nach den Vorgaben des Arbeits- und Kulturplans aus
    • Änderungen (zum Beispiel bei der Wahl der Baumarten, Flächenänderungen usw.) sind nur nach vorheriger Rücksprache mit dem Förster möglich. Auch nach Fertigstellung kann bei Unklarheiten eine Rücksprache bzw. ein Ortsbegang mit dem Förster sinnvoll sein.
  • Senden Sie das unterschriebene und vollständig angekreuzte Formblatt „Fertigstellungsanzeige / Verwendungsnachweis“, das Sie zusammen mit dem Bescheid erhalten haben, an Ihren Förster zurück
    • Haben sich Änderungen ergeben, geben Sie diese bitte unbedingt an! Ab der Abgabe der Fertigstellungsanzeige läuft ein unabhängiges Prüfverfahren. Sämtliche Angaben müssen zutreffend sein, festgestellte Abweichungen haben unter Umständen finanzielle Auswirkungen. Für die Richtigkeit der Angaben trägt der Antragsteller die volle Verantwortung. Bei falschen Angaben können durch das Amt Sanktionen verhängt werden (zum Beispiel Ausschluss von allen Fördermaßnahmen).
  • Nach Kontrolle und Abnahme veranlasst das Amt die Auszahlung
Die Maßnahmen werden über einen Zeitraum von 5 Jahren überwacht. Dabei wird geprüft, ob die Zielvorgaben aus Antrag und Bewilligungsbescheid innerhalb eines Toleranzrahmens eingehalten werden. In dieser Zeit besteht die Verpflichtung jede Veränderung auf der Fläche oder/und einen Wechsel der Besitzverhältnisse an das Amt zu melden.
Entspricht eine Maßnahme im laufenden Überwachungszeitraum nicht den Zielvorgaben, können Maßnahmen zur Korrektur angeordnet werden. Gegebenenfalls muss eine Rückforderung der Zuwendung erfolgen.

Bei Fragen berät Sie Ihr staatlicher Förster gerne!