Landwirte aus Nebraska zu Gast an der Landwirtschaftsschule Straubing
Landwirtschaft in den Vereinigten Staaten

Zwei Landwirte aus Nebraska schildern den Studierenden ihren Arbeitsalltag.

Wer an Landwirtschaft in den USA denkt, hat automatisch riesige Maisfelder und Weiderinder vor Augen. Manchmal sind Klischees gar nicht so weit weg von der Realität. Bei einem spannenden Vortrag im Februar 2020 bekamen die Studierenden des 3. Semesters einen Einblick in den Alltag amerikanischer Landwirte.

Bart Ruth und Dwight Dam, beide Landwirte aus dem Bundesstaat Nebraska, waren zusammen mit ihren Ehefrauen Lynne und Karna auf Einladung des Pflanzenbaulehrers Andreas Liebl zu Gast an der Landwirtschaftsschule Straubing. Sie berichteten über den Arbeitsalltag amerikanischer Familienbetriebe.
Mehrmaliges Beregnen der Felder
Dank sehr guter Böden und ausreichender Grundwasservorkommen sind in Nebraska Spitzenerträge möglich. Beide Betriebe bauen auf mehreren hundert Hektar Mais und Sojabohnen an. Dwight Dam hat auch noch eine kleinere Herde Angusrinder.
Voraussetzung für die sehr guten Erträge ist in manchen Regionen allerdings das jährlich mehrmalige Beregnen der Felder. Auf eine wendende Bodenbearbeitung wird weitgehend verzichtet und sowohl Mais als auch Soja werden im Direktsaatverfahren angebaut. Gentechnisch verändertes Saatgut ist in den USA Standard. Die angebauten Maissorten sind resistent gegenüber Maiswurzelbohrer, Maiszünsler und verschiedenen Herbiziden.
Landwirt sät mit einem großen Schlepper und einem Maissägerät Mais.

Aussaat von Mais

Landwirt sät mit einem großen Schlepper und einem Maissägerät Mais.

Aussaat von Sojabohnen

Mähdrescher werden am Feld direkt aufgetankt.

Auftanken der Mähdrescher

Sojabohnen werden mit einem Mähdrescher geerntet.

Ernte der Sojabohnen

Sojabohnen werden vom Mähdrescher auf einen LKW geladen.

Befüllen eines LKW mit Sojabohnen