Wie Gott in Frankreich
Abschlussfahrt der Landwirtschaftsschule Straubing

Gruppenbild der Studierenden in Paris

"Wie Gott in Frankreich" fühlten sich die Studierenden der Landwirtschaftsschule Straubing bei ihrer Abschlussfahrt. Die 5-tägige Rundreise führte durch das Elsass und Lothringen bis nach Paris. Was zeichnet eine gelungene Abschlussfahrt aus? Ein interessantes Fachprogramm, das Kennenlernen von Land und Leuten und natürlich neben der Kultur des Landes auch die Kulinarik. Nichts davon kam auf der Rundreise zu kurz.

Erleichtert, alle Prüfungen gemeistert zu haben, machten sich 19 Studierende des 3. Semesters am 18. März 2019 mit ihrer Semesterleiterin Dr. Anita Lehner-Hilmer sehr früh am Morgen auf den Weg nach Frankreich.
Besichtigung eines Bullenmastbetriebes
Noch auf deutscher Seite wurde ein großer Bullenmastbetrieb besucht, den zwei Generationen (Eltern und die Familien der beiden Söhne) gemeinsam bewirtschaften. Der Betrieb wirbt mit dem Slogan "Bauernhof für alle Sinne" und trat auch gleich den Beweis an. Nach dem Betriebsrundgang konnten bei einem ausgiebigen Frühstück die Produkte des Betriebes probiert und mit der Betriebsleiterfamilie diskutiert werden.
Straßburg, die Hauptstadt des Elsass
Erstes Etappenziel war Straßburg, die Hauptstadt des Elsass im Nordosten Frankreichs. Bei einem Stadtrundgang, beginnend am gotischen Liebfrauenmünster, wurde deutlich, dass Straßburg eine wechselvolle Geschichte hinter sich hat. Deutsche und französische Einflüsse finden sich in ihrer Kultur und Architektur.
Besuch eines elsässischen Milchviehbetriebes
Beim Besuch eines elsässischen Milchviehbetriebes, der insgesamt 400 Milchkühe hält, wurde mit dem französischen Berufskollegen intensiv diskutiert. Schnell wurde klar, dass beiderseits der Grenze die Landwirte mit ähnlichen Problemen (Anforderungen der Düngeverordnung, niedrige Milchpreise) kämpfen.
Naturpark "Parc Naturel Régional de la la Montagne de Reims"
Im Herzen des Naturparks "Parc Naturel Régional de la la Montagne de Reims" liegt die Wiskey-Destillerie Guillon. Whiskey im Wert einer halben Million Euro lagert in Holzfässern in alten Containern mitten in einem idyllischen Waldstück.
Paris - eine Weltmetropole
Am Abend des zweiten Tages wurde Paris erreicht. Lichtermeer und Verkehrschaos waren gleich überwältigend. Bei einer Stadtrundfahrt am nächsten Tag bekam man einen ersten Eindruck dieser Weltmetropole. Wer die 745 Stufen auf den Eiffelturm auf sich nahm, wurde mit einem grandiosen Blick auf Paris belohnt.
Werksführung bei der Firma Claas in Metz
Sicherlich ein Höhepunkt der Reise war die Werksführung bei der Firma Claas in Metz am letzten Tag. Seit 1958 werden in Metz von 400 Mitarbeitern Pressen für die Landwirtschaft hergestellt. Beim Rundgang durch das Werk war man live dabei, wie Rundballen- und Quaderpressen Schraube für Schraube zusammengebaut werden.
Am Ende der Fahrt waren sich die Studierenden einig, dass die Studienreise ein gelungener Abschluss ihres Fachschulbesuchs war. Schon der "alte Goethe" wusste: "Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen".

Impressionen von der Reise nach Frankreich