Selbstreflexion und neue Sichtweisen

Studierende des ersten und dritten Semesters waren im Dezember 2018 jeweils für eine Woche beim Seminar zur sozialen und religiösen Bildung.

Die angehenden Landwirtschaftsmeister sollen an der Fachschule nicht nur Produktionstechnik und Betriebswirtschaft lernen, sondern auch zu Unternehmern werden. Dazu sind Kommunikationstraining, Persönlichkeitsbildung und eine fundierte Werteorientierung wichtige Punkte.

Die Studierenden sehen sich vielfältigen Anforderungen gegenüber

Weltoffen mit Wurzeln, aufgeschlossen für den gesellschaftlichen Diskurs mit begründeten eigenen Ansichten, ökonomisch erfolgreich aber noch Zeit für Familie und Freunde, Ehrenamt … Die Liste ließe sich fortsetzen. Die angehenden landwirtschaftlichen Meister und Unternehmer sehen sich vielfältigen Anforderungen gegenüber.
Eine fachlich fundierte Ausbildung ist wichtig, aber eben nur die Grundlage. Wo stehe ich? Wo will ich hin? Mit welchen Herausforderungen und Zwängen muss ich mich auseinandersetzen? Zeit zur Selbstreflexion bleibt im Schulalltag oft nur wenig. Umso wertvoller sind daher die beiden Seminarwochen zur religiösen und sozialen Bildung. Jeweils eine Woche in jedem Semester verbringen die Studierenden im Haus der bayerischen Landwirtschaft in Herrsching.
Eine Woche Zeit, um neue Erfahrungen zu sammeln und Schlagworte wie Persönlichkeitsbildung oder Werteorientierung mit Leben zu füllen. Dazu gehören auch Themen wie das eigene Religionsverständnis oder der Umgang mit fremden Religionen. Diskussionen, Rollenspiele und immer wieder Feedback aus der Gruppe und den Kursleitern öffnen neue Sichtweisen.

Weitere Impressionen aus dem Seminar