Landwirtschaftsschule Straubing, Abteilung Landwirtschaft
41 Studierende aus sechs Landkreisen

Schulleiter Josef Groß am Rednerpult

Bereits seit mehr als 110 Jahren können sich junge Landwirte und Landwirtinnen an der Landwirtschaftsschule Straubing das Rüstzeug zum Führen eines eigenen Betriebes aneignen. Zum Wintersemester 2017/2018, das von Ende Oktober bis Ende März dauert, begrüßte Schulleiter Josef Groß 41 junge Studierende aus sechs Landkreisen.

Das Lehrerkollegium, bestehend aus neun Haupt- und vier Nebenlehrern, werde den Studierenden Wissen vermitteln und sie auf ihrem Weg als künftige Betriebsleiter dabei unterstützen, die richtigen unternehmerischen Entscheidungen zu treffen, so der Schulleiter.
"Wissen ist Macht"
Im Namen des Landkreises begrüßte der stellvertretende Landrat Franz-Xaver Stierstorfer die Studierenden. "Wissen ist Macht", zitierte er ein altes Sprichwort und betonte, wer über Wissen verfüge, könne sich besser behaupten.
Wichtige Weiterbildungsinstitution
Der Stellvertretende Kreisobmann Franz Lehner sagte, die Landwirtschaftsschule sei im Berufsleben der Landwirte vermutlich eine der letzten Weiterbildungsinstitutionen, aber eine der wichtigsten. Der Meisterbrief sei wichtig, um ein landwirtschaftliches Unternehmens erfolgreich zu führen.
Anzahl der Studierenden
Ihre Ausbildung zum Staatlich geprüften Wirtschafter des Landbaus begonnen haben 22 Studierende. Sie besuchen das erste Semester der Landwirtschaftlichen Fachschule in Straubing. Den letzten Abschnitt ihrer Ausbildung, das dritte Semester, absolvieren 19 Studierende.
"Staatlich geprüfter Wirtschafter des Landbaus"
In zwei Wintersemestern und an 15 Schultagen im Sommersemester können die Studierenden ihr fachliches Wissen sowie ihre persönlichen Kompetenzen erweitern.
Neben den produktionstechnischen Fächern steht vor allem die Ausbildung zum landwirtschaftlichen Unternehmer im Vordergrund. Es wird umfangreiches Wissen in Betriebswirtschaft, Unternehmensführung sowie Steuer- und Sozialrecht vermittelt. Zur Weiterentwicklung der persönlichen Kompetenzen werden die Studierenden in Rhetorik geschult und besuchen ein Seminar zur sozialen und religiösen Bildung. Der erfolgreiche Abschluss der Landwirtschaftsschule berechtigt zum Führen des Titels Staatlich geprüfter Wirtschafter des Landbaus.
Auf dem Weg zum Meister
Mit dem Abschluss der Winterschule haben die jungen Landwirte auch schon einen Großteil der Prüfungen zum Landwirtschaftsmeister abgelegt. Was noch fehlen sind die Fremdbetriebsbeurteilung und das Arbeitsprojekt. Bei beiden Prüfungen wird fächerübergreifendes Wissen verlangt. Gemäß der alten Weisheit von Aristoteles: "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile."
Schulleiter Josef Groß hält seine Begrüßungsrede.

Josef Groß

Stellvertretender Landrat Franz-Xaver Stierstorfer begrüßt die Studierenden.

Franz-Xaver Stierstorfer

Stellvertretender Kreisobmann Franz Lehner am Rednerpult.

Franz Lehner